Haben Sie schon einmal etwas vom Douzelage gehört? Der Douzelage ist eine Städtepartnerschaft, die aktuell aus 27 Partnerstädte besteht und das Ziel hat, die Chancen und die Freundschaft in ganz Europa durch einen touristischen, sportlichen, bildungspolitischen, kulturellen und sozialwissenschaftlichen Austausch zu fördern. Die Gemeinde Niederanven ist Gründungsmitglied des Douzelage. 1991 hat die Gemeinde zusammen mit 11 Partnern die Grundlage für eine einzigartige Städtepartnerschaft gesetzt.
Auf dieser Seite finden Sie alle Informationen über den Douzelage, sowie über die Aktivitäten des Douzelage Teams, welches 2023 gegründet wurde.
Besuchen Sie ebenfalls die Internetseite www.douzelage.eu.
1993 erhält Douzelage eine der begehrtesten Anerkennungen im Bereich der europäischen Städtepartnerschaften: Die "Etoiles d'Or du Jumelage" (Goldene Sterne der Städtepartnerschaft). Derzeit besteht Douzelage aus den folgenden Mitgliedsstädten:
Agros (Zypern), Altea (Spanien), Asikkala (Finnland), Bad Kötzting (Deutschland), Bellagio (Italien), Bundoran (Irland), Chojna (Polen), Granville (Frankreich), Holstebro (Dänemark), Houffalize (Belgien), Judenburg (Österreich), Köszeg (Ungarn), Marsaskala (Malta), Meerssen (Niederlanden), Niederanven (Großherzogtum Luxemburg), Oxelösund (Schweden), Preveza (Griechenland), Rokiškis (Litauen), Rovinj/Rovigno (Kroatien), Sesimbra (Portugal), Sherborne (Großbritanien), Sigulda, (Lettland) Siret (Rumänien), Škofja Loka (Slovenien), Sušice (Tschechische Republik), Tryavna (Bulgarien), Türi (Estland), Zvolen (Slovakei).
Das Douzelage Team
Das Ziel des Teams ist es, die europäische Städtepartnerschaft, den Douzelage, aufrechtzuerhalten und unsere Gemeinde zu repräsentieren. Das Team plant und organisiert die damit verbundenen Aktivitäten oder entwickelt Ideen hierfür. Dazu gehört auch die Vorbereitung des General Meetings, bei dem sich alle Partnerstädte einmal im Jahr treffen. Der kulturelle, touristische, sportliche, bildungspolitische und sozioökonomische Austausch im Rahmen des EU-Programms steht ebenfalls auf der Tagesordnung des Teams.
Hinterste Reihe (v.l.n.r.): Alain Winterstein, Georges Paquet, Pierre Welter, Jil Steyer (Sekretärin)
3. Reihe: Uli Fielitz (Koordinator), Elke Georg, Lynn Klein
2. Reihe: Hon Pan Luk, Dietmar Dumlich, Laura Gaul (Sekretärin), Roberta Dario
Vorderste Reihe: Caroline Hennessy, Axelle Winterstein, Diana Caldeira
Werden auch Sie Teil der Douzelage-Familie!
Sie möchten neue Städte entdecken, Freundschaften schließen und unsere Gemeinde im Ausland repräsentieren? Dann melden Sie sich über dieses Formular für das Douzelage Team an und werden Sie Teil der großen Familie des Douzelage Europe!
Die Aktivitäten im Rahmen des Douzelage
Vom 16. bis 19. Oktober 2025 nahm eine Delegation der Gemeinde Niederanven am 49. Douzelage General Meeting in der malerischen Küstenstadt Preveza in Griechenland teil.
Das Treffen stand unter dem Thema „Integration von Stadt und Natur sowie Schutz natürlicher Lebensräume im Zusammenhang mit Tourismus“.
Neben konstruktiven Diskussionen über Nachhaltigkeit und zukünftige Projekte standen auch kulturelle Programmpunkte auf dem Plan: eine Bootsfahrt, der Besuch der antiken Stadt Nikopolis, eine historische Stadtführung sowie ein gemeinsames Abendessen.
Wir danken unseren griechischen Partnern herzlich für ihre Gastfreundschaft und freuen uns schon auf das General Meeting 2026 in Marsaskala, Malta.
Am Samstag, den 10. Mai, fand das BeNeLux-Treffen der Douzelage-Partnerstädte Niederanven, Meerssen und Houffalize in Houffalize, Belgien, statt. Es war ein großartiger Tag voller neuer Ideen, fruchtbarer Diskussionen und gemeinsamen Lachens. Während des offiziellen Teils des Treffens wurden wichtige Themen angesprochen - von den jüngsten Aktivitäten bis hin zu bevorstehenden Projekten, einschließlich der bevorstehenden Generalversammlung im Oktober in Preveza, Griechenland. Anschließend versammelten sich die Delegationen im Park zur symbolischen und feierlichen Einweihung des Douzelage-Baums in Houffalize. Der Tag endete mit einem gemeinsamen Mittagessen und einer kurzen Führung durch die Stadt.
Ein herzliches Dankeschön an unsere Kollegen in Houffalize für die hervorragende Organisation!
Copyright Fotos: Uli Fielitz
Am Donnerstag, den 13. Juni 2024, hatten das Schöffenkollegium und der Gemeinderat zusammen mit dem Douzelage Team Niederanven die Ehre, zur Zeremonie des Projekts ,,Road to Ukraine'' vor dem Gemeindehaus einzuladen.
Das humanitäre Projekt "Road to Ukraine" wurde im vergangenen Jahr vom Vorstand des Douzelage ins Leben gerufen. Die ursprüngliche Idee war, die Partnerstädte um Spenden zu bitten und so Geld für den Kauf von zwei Kleinbussen zu sammeln, um der Stadt Kamenets in der Ukraine dabei zu helfen, die Grundbedürfnisse ihrer neuen Einwohner zu erfüllen - seien es ältere Menschen, Kinder oder sozial schwache Gruppen. Nachdem die Gemeinde im Januar 2024 nicht nur eine Spende an das Projekt geleistet, sondern auch ein luxemburgisches Busunternehmen gefunden hatte, das bereit war, zwei Minibusse zu spenden, war es am Donnerstag, dem 13. Juni, soweit: Die Minibusse machten sich auf den Weg in die Ukraine.
Während der Feierlichkeiten konnte die Gemeinde Niederanven Vertreter der Partnerstädte Meerssen (NL), Holstebro (DK) und Sherborne (UK) begrüßen. Die Gemeinde freute sich auch über die Anwesenheit der großen Sponsoren emile weber und euroline. Ein Dank ging auch an creative corner für ihre Unterstützung sowie an Hospilux und Doppler s.à r.l. für ihre großzügige Spende von nicht verschreibungspflichtigen Artikeln. Schließlich freute sich die Gemeinde auch über die zahlreiche Vertretung der ukrainischen Gemeinschaft in unserer Gemeinde sowie des gemeinnützigen Vereins LUkraine.
Die Reise in die Ukraine gestaltete sich wie folgt:
- 13. Juni: von Niederanven nach Bad Kötzting (DE)
- 14. Juni: von Bad Kötzting nach Satu Mare (RO)
- 15. Juni: von Satu Mare nach Siret (RO)
- 16. Juni: von Siret nach Kamenets (UA) und offizielle Übergabe der Minibusse
- 17. Juni: von Siret nach Iasi (RO)
- 18. Juni: Rückfahrt
Sieben Vertreter.Innen aus der Gemeinde Niederanven waren vom 11. bis 14. April im Rahmen des Douzelage auf dem General Meeting in Sherborne. Unter dem Thema ,,Wohlbefinden durch Musik und Natur'' wurden Konferenzen, Workshops und Konzerte organisiert, und unser Team ist mit vielen neuen Ideen für unsere Gemeinde zurückgekommen.
Während der Generalversammlung mit den Delegierten aller Partnerstädte wurde dieses Jahr dann auch ein neuer Vorstand gestimmt. Danke an Annigje Kruytbosch, Tibi Rotaru, Mette Sørensen und Miha Ješe für die wunderbare Arbeit in den letzten Jahren. Dem neuen Vorstand mit Shane Smyth, Thorsten Wohleser, Maria Črnac Rocco und Evelin Koev wünschen wir eine glückliche Hand in ihrer neuen Funktion.
Dem Team in Sherborne sagen wir vielen Dank für die herzliche Begrüßung und die exzellente Organisation!
© Fotos: Gemeinde Niederanven & Uli Fielitz Photography
Am Samstag, den 23. März, hatten wir zusammen mit unserem Douzelage Team die große Freude, unsere Freunde des Douzelage Meerssen und Douzelage Houffalize zu uns auf das BeNeLux Meeting einzuladen.
Während der Konferenz am Morgen wurde über aktuelle Douzelage-Projekte, sowie das General Meeting im April in Sherborne, geredet und sich über neue Ideen ausgetauscht, um die BeNeLux-Beziehungen mit konkreten Projekten noch mehr zu stärken. Das Mittagessen im CIPA Gréngewald haben wir mit einer Besichtigung des Gebäudes, sowie einer Führung durch die Kogenerationsanlage ,,Am Sand'' kombiniert- Schließlich wurde als krönender Abschluß des BeNeLux Meeting unser brandneues Douzelage Totem vor dem Gemeindehaus eingeweiht.
Wir bedanken uns herzlich bei unseren Freunden aus Meerssen und Houffalize für den tollen Besuch!
Unter dem Namen "Free Press under Pressure" (FPuP) suchten siebzig junge Erwachsene aus 19 EU-Mitgliedstaaten nach Wegen, um sachliche und überprüfbare Informationen von Desinformation und "Fake News" zu unterscheiden. Das Projekt wurde vom Douzelage Meerssen in Zusammenarbeit mit der Fontys University of Applied Sciences, der Universität Maastricht, der United Nations University (UNU-MERIT), dem Douzelage Köszeg und dem Douzelage Siret organisiert. Die Teilnehmer arbeiteten in sieben Workshops an der Entwicklung eines Toolkits, das sie zur Bewertung von Nachrichten und Informationen verwenden können, und stellten sich gegenseitig die Ergebnisse vor. Die Ergebnisse wurden zusammen mit den Toolkits der teilnehmenden Jugendlichen auf der Website fpup.douzelagemeerssen.nl veröffentlicht.
Drei junge Frauen und eine Vertreterin der Gemeindeverwaltung von Niederanven nahmen an dieser Konferenz teil, die vom 5. bis 8. November 2023 stattfand. Der Aufenthalt wurde mit tollen Aktivitäten und Ausflügen kombiniert, unter anderem mit einem Besuch der Regierung der Provinz Limburg.
Nach einem Aufruf in unseren sozialen Netzwerken und auf unserer Website hatten wir die Möglichkeit, vom 28. September bis zum 1. Oktober 2023 fünf offizielle Delegierte zum General Meeting in Rovinj/Rovigno in Kroatien zu senden. Das General Meeting, das eigentlich eine Generalversammlung ist, bei der mit den Delegierten aller Douzelage-Mitgliedsstädte das Jahr Revue passiert wird, zeichnet sich auch durch seine zahlreichen Workshops und Aktivitäten zu einem konkreten Thema aus.
Um den neuen Schöffenrat von Niederanven kennenzulernen, besuchte uns die Präsidentin des Douzelage Europe, Frau Annigje Kruytbosch, am 16. August 2023 und überreichte uns gleichzeitig unsere Urkunde für 30 Jahre Mitgliedschaft im Douzelage als Gründungsmitglied.
Präsentation unserer Partnerstädte
In jeder Ausgabe des Gemeindeblatts NEIES stellt das Douzelage‑Team Ihnen einen Artikel über eine unserer Partnerstädte vor. Unten finden Sie alle Artikel:
PREVEZA RUFT!
Im Zyklus unserer Reise durch die europäischen Douzelage-Partnerstädte besuchen wir diesmal das sonnige Preveza im Nordosten Griechenlands.
Mit etwa 21.000 Einwohnern befindet sich Preveza (griechisch: Πρέβεζα) im Süden der griechischen Provinz Epirus und ist Hauptort der gleichnamigen Region. Der Ort liegt malerisch auf einer Landzunge zwischen dem Ionischen Meer und dem Amvrakischen Golf. Eine Meerenge von rund 600 Metern Breite trennt ihn vom südlich gelegenen Ort Aktio und dem nahegelegenen Regionalflughafen, der regelmäßig von Athen angeflogen wird.
Mit seinem milden Klima und viel mediterranem Charme bietet sich Preveza hervorragend als Urlaubsort an. Verwinkelte Gässchen mit liebevoll dekorierten Hauseingängen können bei einem entspannten Spaziergang durch die Innenstadt erkundet werden. Zahlreiche Kaffeehäuser, Ouzeries und Tavernen mit regionaler, aber auch multikulturell beeinflusster Küche laden Einheimische und Gäste zum Verweilen ein.
Bevor wir uns die Stadt näher ansehen, die übrigens zu den Gründungsmitgliedern der Douzelage zählt, sei bereits vorab erwähnt, dass Preveza vom 16. bis 19. Oktober 2025 Gastgeber der jährlichen Douzelage‑Generalversammlung sein wird.
Mit seinem milden Klima und viel mediterranem Charme bietet sich Preveza hervorragend als Urlaubsort an.
Verwinkelte Gässchen mit liebevoll dekorierten Hauseingängen können bei einem entspannten Spaziergang in der Innenstadt erkundet werden. Zahlreiche Kaffeehäuser, Ouzeries und Tavernen mit regionaler, aber auch multikulturell beeinflusster Küche laden Einheimische und Gäste zum Verweilen ein.
Mehrere gut erhaltene Kirchen aus der byzantinischen Zeit können besichtigt werden, darunter besonders die Hauptkirche Agios Charalampos. Sie beeindruckt mit wertvollen Ikonen und einer Chorwand, deren filigrane Schnitzereien mit Gold überzogen sind. Auch die Agios‑Athanasios‑Kirche ist sehenswert und wartet mit einer beeindruckenden Holzdecke auf ihre Besucher.
Zum obligatorischen Besuchsprogramm gehören ebenfalls die im Stadtzentrum gelegene Festung Agios Andreas, die Pantocrator‑Burg, der Uhrenturm, die Laskara‑Festung sowie feudale Herrenhäuser und Gebäude im venezianischen Stil.
Aufgrund seiner besonderen Lage ist Preveza von zahlreichen, überwiegend naturbelassenen Stränden umgeben. Die Auswahl an Stränden ist groß genug, um die Besucher angenehm zu verteilen. Besonders beliebt sind die Strände Kiani Akti, Paralia Alonaki und Mytikas.
Für historisch Interessierte sei erwähnt, dass Preveza bereits 1292 in der Geschichtschronik von Morea auftaucht. Im Laufe seiner bewegten Geschichte geriet die Stadt unter die Herrschaft der Venezianer, Franzosen, Türken, Bulgaren und Goten. Die Befreiung Prevezas von der letzten Fremdherrschaft durch die Franzosen erfolgte 1912, als die Stadt in das Staatsgebiet Griechenlands eingegliedert wurde. Daher verwundert es nicht, dass im Umland der Stadt eine Reihe bedeutender, geschichtsträchtiger Stätten besucht werden können. Dazu gehört die nur wenige Kilometer nördlich gelegene antike Stadt Nikopolis. Ihre Gründung geht zurück auf die Seeschlacht bei Aktium im Jahr 31 v. Chr., in der sich der römische Konsul Octavian auf der einen Seite sowie Marc Antonius und Kleopatra von Ägypten auf der anderen gegenüberstanden.
- Text: Dietmar DUMLICH
Fáilte go Bun Dobhráin! (Willkommen in Bundoran!)
Unsere Partnerstadt Bundoran liegt in der Grafschaft Donegal im Nordwesten Irlands an der wilden Atlantikküste. Der beliebte irische Badeort beeindruckt mit einer eindrucksvollen Küstenlinie, die Besucher aus aller Welt anzieht.
Mit knapp 2.600 Einwohnern ist Bundoran eine kleine, aber lebendige Gemeinde. Die Menschen sind bekannt für ihre Gastfreundschaft und Herzlichkeit. Erwähnenswert ist, dass Bundoran unmittelbar in der Nähe des sogenannten Irish Bottleneck („Flaschenhals“) liegt. An dieser Stelle ist die Republik Irland nur sechs Kilometer breit. Reisende aus dem Westen Irlands können hier ins County Donegal gelangen, ohne britisches Gebiet betreten zu müssen.
Eine bemerkenswerte Auswahl an Sehenswürdigkeiten
Bundoran bietet trotz seiner überschaubaren Größe eine Vielzahl an Aktivitäten und Attraktionen für Besucher jeden Alters. Den Titel „Surf-Hauptstadt Irlands“ verdankt die Stadt dem Bundoran Beach, einem weitläufigen Sandstrand, der sich ideal zum Surfen, Schwimmen und Sonnenbaden eignet. Die schroffen Klippen entlang der Küste bieten beeindruckende Ausblicke auf den Atlantik und laden zu Spaziergängen und Wanderungen ein. Auch der etwas außerhalb gelegene Tullan Strand ist ein beliebter Surfspot.
Der Bundoran Adventure Park ist ein beliebtes Ziel für Familien und bietet Fahrgeschäfte, Spiele und Unterhaltung für Kinder und Erwachsene. Waterworld Bundoran, ein Indoor-Aqua-Abenteuerpark direkt an der Küste, begeistert mit Wasserrutschen und weiteren Attraktionen für Jung und Alt.
Für Naturliebhaber ist der Fairy Bridges and Wishing Chair Walk ein besonderes Erlebnis. Die beeindruckenden Felsformationen reichen in ihrer Geschichte bis in die Zeit der Druiden zurück. Die markanten Felsstapel der Fairy Bridges sind Teil des Roguey Walk und bieten herrliche Ausblicke auf den Atlantik. Der Name „Fairy Bridges“ stammt von der Vorstellung der Einheimischen, dass Feen dort lebten.
Gleich daneben befindet sich der Wishing Chair, auf dem man seine Wünsche im Stillen äußern soll, damit sie in Erfüllung gehen.
Etwa sechs Kilometer von Bundoran entfernt liegt das historische Kinlough Monastery, eine Klosterruine aus dem 6. Jahrhundert. Der Ort vermittelt einen eindrucksvollen Einblick in die bewegte Geschichte Irlands.
Eine Fülle an Kultur und Geschichte, die es zu entdecken gilt
Bundoran besitzt eine reiche kulturelle Vergangenheit, die bis ins 18. Jahrhundert zurückreicht, als die Stadt als Kurort bekannt wurde. Die heilende Wirkung der Meeresluft und des Meerwassers zog Besucher an, die Linderung suchten. Diese Tradition setzt sich bis heute fort, denn Bundoran ist nach wie vor ein beliebter Erholungsort.
Die Stadt ist außerdem Gastgeber zahlreicher kultureller Veranstaltungen und Festivals. Das jährliche Sea Sessions Surf & Music Festival zieht viele Besucher an, die Live-Musik, Surfwettbewerbe und Strandpartys genießen.
Ein weiteres Highlight ist das Rory Gallagher International Tribute Festival Ende Mai in Ballyshannon, das dem berühmten irischen Blues-Gitarristen gewidmet ist.
Darüber hinaus ist Bundoran für seine traditionelle irische Musik und den Tanz bekannt. In den örtlichen Pubs und Veranstaltungsorten finden regelmäßig Live-Musik und Tanzabende statt, bei denen Besucher die lebendige irische Kultur hautnah erleben können.
Bundoran besticht durch seine natürliche Schönheit, sein reiches kulturelles Erbe und seine herzliche Atmosphäre. Mit seinen vielfältigen Attraktionen und seinem lebendigen kulturellen Angebot ist die Stadt ein lohnendes Ziel für jede Irlandreise.
- Text: Dietmar DUMLICH
Zur Geburtstagsfeier nach Malta
Im Rahmen unserer Rundreise durch die europäischen Douzelage‑Partnerstädte geht es aus aktuellem Anlass ins südliche Mittelmeer, und zwar nach Marsaskala auf der sonnigen Insel Malta.
Wie bereits in der letzten Ausgabe von NEIES erwähnt, wird Marsaskala vom 3. bis 6. September 2026 die Douzelage‑Generalversammlung ausrichten, pünktlich zum 50‑jährigen Jubiläum unserer europäischen Städteverbindung.
Mediterranes Flair
Marsaskala befindet sich im Südosten der Hauptinsel Malta und ist aufgrund seiner Lage an der Mittelmeerküste sowohl bei Einheimischen als auch bei Touristen beliebt. Der Ort liegt etwa zehn Kilometer südlich von Valletta, der Hauptstadt Maltas, und besticht durch seine idyllische Bucht und eine entspannte Atmosphäre.
Mit einer Bevölkerung von rund 13 000 Einwohnern war Marsaskala bereits in römischer Zeit besiedelt, wurde jedoch im Mittelalter häufig Ziel von Pirateneinfällen. Als im Jahr 1614 eine türkische Flotte mit 60 Schiffen anlandete und von den Rittern des Johanniterordens nur mit Mühe zurückgeschlagen werden konnte, wurde die Festung St. Thomas Tower zum Schutz der Stadt erbaut. Das heutige Wahrzeichen der Stadt wurde bis in den Zweiten Weltkrieg hinein auch als Gefängnis genutzt.
Im Laufe der Zeit hat sich die Gemeinde vom einstigen Fischerdorf zu einem lebendigen Zentrum für Tourismus und Handel entwickelt, dessen Einwohnerzahl sich in den Sommermonaten nahezu verdoppelt. In den zahlreichen Buchten und Strandabschnitten kann gebadet und getaucht werden.
Der Name Marsaskala geht auf das arabische „Marsa“ (Hafen) und das italienische „Scala“ (Sizilianer) zurück. Es wird vermutet, dass sizilianische Fischer in der Bucht Schutz vor der rauen See suchten.
Zahlreiche Sehenswürdigkeiten
Neben der Küste, die zum Schwimmen, Tauchen und Bootsfahren einlädt, gilt die Bucht Marsaskala Creek mit den ankernden Luzzu‑Fischerbooten und ihrer Uferpromenade als Hauptattraktion der Gemeinde. Von der Uferpromenade aus sind die Salt Pans sichtbar, in denen durch Verdunstung von Meerwasser Salz gewonnen wird. Die Bucht ist von kleinen Restaurants umgeben, in denen Besucher die mediterrane Küche genießen können.
Zu den weiteren Attraktionen gehört der 1657 erbaute Mamo Tower.
Die ehemalige befestigte Residenz einer wohlhabenden Familie hat den Grundriss eines Andreaskreuzes.
Kulturinteressierte können zahlreiche Kirchen und Kapellen besuchen, darunter die St. Anne’s‑Pfarrkirche, die 1953 im neoklassizistischen Baustil errichtet wurde, sowie die Kapellen St. Anthony of Padua und Our Lady of the Rosary aus dem 17. und 19. Jahrhundert. Lohnenswert ist auch ein Besuch der Briconet‑ und der Zonqor‑Festungsanlagen aus dem 18. und 19. Jahrhundert.
Schließlich lädt Marsaskala zu Ausflügen in die Umgebung ein, darunter zur St. Thomas‑Bucht. Die Bucht südlich von Marsaskala ist aufgrund ihrer geringen Tiefe und dank eines kleinen Sandstrandabschnitts ein beliebtes Ziel für Badegäste. Der Munxar‑Pfad führt an malerischen Kalksteinklippen entlang.
Weiter im Süden lädt der Xrobb l‑Għaġin‑Naturpark mit Überresten eines megalithischen Tempels, felsigem Strand und Blick auf weiße Kreidefelsen zum Wandern ein. Schließlich garantiert der St. Peter’s Pool, ein natürliches Becken mit klarem türkisgrünem Wasser in einer malerischen, hufeisenförmigen Felsformation, Badespaß für Jung und Alt.
- Text: Dietmar DUMLICH
Unser direkter Nachbar
Im Rahmen unserer Rundreise zu den Douzelage-Partnerstädten quer durch Europa geht es heute in die benachbarte belgische Provinz Luxembourg. Die Rede ist von unserer Partnerstadt Houffalize. Auch wenn der Ursprung des Ortsnamens nicht eindeutig gesichert ist, lässt er sich vermutlich aus dem französischen Ausdruck „haute falaise“ ableiten. Dafür spricht sowohl die deutsche Bezeichnung „Hohenfels“ als auch das felsige Umland der Stadt. Mit etwas über 5.000 Einwohnern liegt das beschauliche Houffalize mitten in den Ardennen, etwa eine Autostunde von der luxemburgischen Hauptstadt entfernt und rund eine halbe Stunde westlich von Clervaux.
Eine bewegte Geschichte
In seiner ereignisreichen Vergangenheit gehörte die Stadt nach der französischen Annexion Ende des 18. Jahrhunderts zum „Département des Forêts“. Nach dem Wiener Kongress in den Jahren 1814 und 1815 wurde sie dem neu gegründeten Großherzogtum Luxemburg zugewiesen, kehrte jedoch im Zuge der belgischen Revolution von 1830 wieder zu Belgien zurück. Während des Zweiten Weltkriegs war Houffalize Schauplatz der Ardennenoffensive in den Jahren 1944 und 1945 und erlitt dabei schwere Zerstörungen. Noch heute erinnert ein in der Ourthe gefundener deutscher Panzer, der auf dem Saint-Pair-Platz ausgestellt ist, an dieses dunkle Kapitel der Geschichte.
Postkartenansichten
Der Stadtkern von Houffalize wird fotogen von einer der vielen Schleifen der Ourthe, einem Nebenfluss der Maas, umgeben, deren Quellflüsse sich bei Houffalize vereinigen. Daher liegt es nahe, den Besuch der Stadt mit einem Ausflug in den geschützten Parc Naturel des deux Ourthes zu verbinden, der mit seinen 76.000 Hektar Wald- und Naturlandschaft zum Wandern und Biken einlädt. In der zu Houffalize gehörenden Ortschaft Nadrin trifft die Ourthe abrupt auf einen kolossalen Schieferfelsen. Bis zu 80 Meter hoch und etwa einen Kilometer lang ist der Felsvorsprung Rocher du Hérou eine geologische Besonderheit und ein beliebtes Ziel für Wanderer. Von seiner Spitze, aber auch vom Belvédère de Nadrin, können Schwindelfreie tief unten die Ourthe erkennen oder den Blick weit über die Landschaft schweifen lassen. Eine weitere Kuriosität stellen die Überreste des Maas-Mosel-Kanals dar. Um den Warentransport in seinem Königreich zu erleichtern, beschloss Großherzog Guillaume I. von Orange-Nassau im Jahr 1827, die Becken von Maas und Mosel durch einen Kanal entlang der Nebenflüsse Ourthe und Woltz zwischen Lüttich und Wasserbillig zu verbinden. Die Arbeiten am 2,5 Kilometer langen Bernistap-Tunnel, dessen Eingang heute besichtigt werden kann, begannen 1828, wurden jedoch durch die Unabhängigkeit Belgiens unterbrochen, sodass das Bauwerk unvollendet blieb. In der Stadtmitte, direkt am Ufer der Ourthe, liegt die römisch-katholische Kirche Sainte-Catherine d’Alexandrie, die der gleichnamigen Märtyrerin aus dem vierten Jahrhundert gewidmet ist und im 13. Jahrhundert von Augustiner-Chorherren im frühgotischen Stil erbaut wurde. Sie beherbergt ein außergewöhnliches Rednerpult in Form eines Adlers mit ausgebreiteten Flügeln, das im Jahr 1370 von Goldschmieden aus Dinant gegossen wurde. Ebenfalls lohnend sind Abstecher zum Turm der ehemaligen Saint-Urbain-Kirche in Dinez, der malerisch inmitten eines Friedhofs auf einem Hügel steht, sowie zur Notre-Dame-Kapelle mit ihrem charakteristischen Zwiebelturm aus dem 17. Jahrhundert.
- Text: Dietmar DUMLICH
© Ardennes Résidences
Siret, Vorbești română? (Sprechen Sie Rumänisch?)
Gelegen in der nordöstlichen Ecke Rumäniens, in der malerischen Region Bukowina, die für ihre bemalten Holzklöster und Kirchen berühmt ist, befindet sich unsere rumänische Douzelage-Partnerstadt Siret nur zwei Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt. Siret ist eine der ältesten städtischen Siedlungen Rumäniens und birgt ein reiches historisches Erbe. Mit seinen 6.700 Einwohnern wird Siret erstmals im Jahr 1339 in historischen Dokumenten als russische Stadt in der Walachei erwähnt. Später wurde es zur historischen Hauptstadt des mittelalterlichen Fürstentums Moldawien. Am Schnittpunkt russischer, osmanischer und westlicher Einflüsse gelegen, blieb das historische und politische Umfeld von Siret bis in die jüngste Zeit turbulent. Die Stadt wurde 1770 von der kaiserlich-russischen Armee besetzt, mehr als ein Jahrhundert lang von Österreich-Ungarn regiert und ertrug vier Jahrzehnte lang ein sozialistisches Nachkriegsregime, bis Diktator Ceaușescu 1989 von der rumänischen Bevölkerung verjagt wurde.
Ein Blickfang in der Region
Dank seiner strategischen Lage am Fluss Siret und an der Grenze zur Ukraine spielte die Stadt schon immer eine wichtige Rolle für die regionale Wirtschaft, den Handel und die Kultur. Obwohl die Bevölkerung überwiegend rumänisch-orthodox ist, befindet sich im Zentrum eine römisch-katholische Kirche, die der ehemaligen deutschen Gemeinde der Bukowina gehört. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Dreifaltigkeitskirche, eine der ältesten Kirchen Rumäniens aus dem Jahr 1352, eine schöne griechisch-katholische Kirche mit gestreifter Fassade, ein jüdischer Tempel sowie der alte Bahnhof. Der heutige Bahnhof Vicșani fungiert als Grenzkontrollstelle für den Bahnübergang zwischen Rumänien und dem Transitbahnhof Vadul-Siret auf ukrainischer Seite. Hier wird das Schienensystem von Normalspur auf rumänischer Seite auf die Breitspur nach russischem Vorbild umgestellt, was einen nahtlosen Transport von Personen und Gütern ohne Umsteigen ermöglicht. Zu den bekannten Persönlichkeiten, die in Siret geboren wurden, gehören der jüdische Schriftsteller und Journalist Leo Katz, die rumäniendeutsche Dichterin Elisabeth Axmann, der ukrainische Dichter Mykhailo Ilkovych sowie der Erzbischof Victorin Ursache.
Ein geschätzter Partner für das Projekt Road to Ukraine
Im Juni 2024 spielte Siret durch die Spende von zwei Kleinbussen eines privaten luxemburgischen Transportunternehmens eine entscheidende Rolle im Projekt „Road to Ukraine“, das humanitäre Hilfe für die Stadt Kamenets in der Ukraine leisten sollte. Gemeinsam mit anderen Douzelage-Städten fuhr das Team von Niederanven aus mit zwei Kleinbussen fast 1.900 Kilometer bis zum Zielort und durchquerte dabei Deutschland, Österreich, Ungarn und Rumänien. Das Team wurde von den Mitgliedern der Siret-Douzelage herzlich empfangen und erhielt Unterstützung, um sein Endziel in der Ukraine zu erreichen. Als Ergebnis dieses außergewöhnlichen Einsatzes werden die beiden Kleinbusse künftig dazu beitragen, die Grundbedürfnisse der Einwohner von Kamenets zu decken, darunter ältere Menschen, Kinder und sozial schwache Gruppen. Der Beitrag der Einwohner von Siret zu diesem Projekt ist ein eindrucksvoller Beweis für den ungebrochenen Geist der Gemeinschaft und der Zusammenarbeit zwischen den Douzelage-Städten, der eine Brücke zwischen den Kulturen schlägt und Menschen in Frieden und gegenseitigem Respekt verbindet.
- Text: Dietmar DUMLICH
Meerssen, eine verborgene Perle in der Provinz Limburg
Im Rahmen der Serie „Unsere Douzelage Partnerstädte quer durch Europa“ nehmen wir Sie diesmal mit in die Niederlande, und zwar in die Stadt Meerssen. Gelegen im Südosten der Niederlande, nur wenige Kilometer nördlich von Maastricht, ist Meerssen seit prähistorischer Zeit bekannt. Es wurde bereits von den Römern besiedelt und von Karl dem Großen besucht.
Eine einzigartige Stadt mit historischer Vergangenheit
Besondere Bekanntheit verdankt die Stadt, die heute knapp 5.700 Einwohner zählt, dem Vertrag von Meerssen, der im Jahr 870 hier unterzeichnet wurde und die Aufteilung des Karolingerreichs besiegelte. Meerssen ist zudem eine beliebte Pilgerstätte. Ihre Hauptsehenswürdigkeit, die Basilika des Heiligen Sakraments, beeindruckt Besucher durch ihre Dimensionen und architektonische Vielfalt. Der Propsteipark bildet das grüne Herz Meerssens, mit einem elegant angelegten Spazierpark, alten Bäumen, einem Wasserfall und einem Teehäuschen. Die malerischen Flusstäler von Maas und Geul, pittoreske Schlösser, prächtige alte Gehöfte und eine abwechslungsreiche Natur prägen die Umgebung rund um Meerssen. Dazu gehören der steilste Hangwald der Niederlande, alte römische Weingärten sowie das im Jahr 1620 errichtete Schloss Geulle mit einer historischen Wassermühle.
Zum Schlendern und Genießen
Heute besucht man Meerssen auch wegen der gemütlichen Straßencafés auf dem Marktplatz, zahlreicher Geschäfte, eines reichen Kulturerbes und der vielen Wander- und Radrouten durch die umliegende Natur. Am Ufer der Geul entstand nach dem Zweiten Weltkrieg eine eigene Kunstströmung, die „Meerssener Schule“. Das umfangreiche Werk ihres bekanntesten Vertreters, Charles Eyck, erlangte internationale Berühmtheit.
Hier wird Nachhaltigkeit großgeschrieben
Meerssen besticht zudem durch sein Engagement für Nachhaltigkeit. Die Aufnahme der Stadt in die Top 100 der „Grünen Reiseziele“ in den Jahren 2020 und 2021 zeigt, dass Meerssen zu den nachhaltigsten Gemeinden der Niederlande zählt.
Von Anfang an mit dabei
Meerssen ist ein stolzes Gründungsmitglied der Douzelage. Seit 1991 nehmen Vertreter aus Meerssen aktiv an Douzelage-Treffen teil und tragen zu einem regelmäßigen und konstruktiven Austausch innerhalb der Städtefamilie bei. Die besondere Beziehung zwischen unseren Gemeinden zeigte sich erneut während des Douzelage-BeNeLux-Treffens im März in Niederanven, an dem auch unsere belgische Partnerstadt Houffalize teilnahm.
- Text: Dietmar DUMLICH
Eine Reise durch die Partnerstädte der Douzelage
Damit Sie mehr über die Douzelage erfahren, die europäische Städtepartnerschaft von Gemeinden aus allen EU‑Ländern sowie dem Vereinigten Königreich, möchten wir Sie auf eine Reise durch ihre Partnerstädte mitnehmen. In jeder Ausgabe des Gemeindeblatts können Sie eine der Douzelage‑Partnerstädte näher kennenlernen. Heute beginnen wir mit einer ganz besonderen Stadt.
Auf nach Sherborne
Sherborne ist eine kleine Stadt in der Region Dorset im Südwesten Englands. Mit rund 10.000 Einwohnern liegt sie am Fluss Yeo, etwa eineinhalb Autostunden westlich von Southampton und eine Stunde südlich von Bristol.
Eine einzigartige Stadt mit historischer Vergangenheit
Sherborne gehört zu den ältesten Städten Englands und blickt auf eine Geschichte bis ins 7. Jahrhundert zurück. Die Stadt war ein bedeutendes religiöses Zentrum der sächsischen Königreiche und ist bekannt für die Sherborne Abbey, die im Jahr 705 von Bischof St. Aldhelm gegründet wurde. Die Abtei, ein beeindruckendes Beispiel gotischer Architektur im Süden Englands, wurde 1075 zu einem Benediktinerkloster und dient heute als anglikanische Pfarrkirche. Hier befindet sich auch das Grab des berühmten Dichters Thomas Wyatt.
Ebenfalls sehenswert ist Sherborne Castle, ein Herrenhaus aus dem 17. Jahrhundert im Tudorstil, das auf den berühmten Entdecker und Schriftsteller Sir Walter Raleigh zurückgeht. Das Schloss ist öffentlich zugänglich und beherbergt eine Sammlung von Kunstwerken, Möbeln und Erinnerungsstücken der Familie Raleigh.
Die Stadt ist zudem Standort mehrerer Schulen, darunter die Sherborne School, ein unabhängiges Internat für Jungen, das 1550 in den Gebäuden der Abtei gegründet wurde. Zu ihren bekannten Absolventen zählen der Schriftsteller John le Carré und der Schauspieler Jeremy Irons.
Kleine Stadt, große Visionen
Sherborne ist eine lebendige Kulturstadt mit einem Museum zur Geschichte und zum Erbe der Stadt, einer Kunstgalerie mit Werken lokaler und nationaler Künstler sowie einem Theater. Das ganze Jahr über finden zahlreiche Festivals statt, darunter das Sherborne Literary Festival, das Sherborne Abbey Festival, die Sherborne Castle Country Fair, das Sherborne International Film Festival und die Pack Monday Fair. Zudem bietet die Stadt eine Vielzahl an Geschäften, Cafés, Restaurants und Pubs für jeden Geschmack.
Sherborne ist nicht nur für sein reiches historisches Erbe bekannt, sondern auch für sein Engagement im Bereich Nachhaltigkeit. Die Stadt hat die Prinzipien der Transition‑Town‑Bewegung übernommen und ist Teil eines globalen Netzwerks von Gemeinden, die sich für mehr Resilienz und eine Verringerung ihres ökologischen Fußabdrucks einsetzen. Sherborne konzentriert sich auf mehr Selbstversorgung und regionale Lösungen, insbesondere in der Lebensmittelproduktion und im Energieverbrauch, und zeigt damit seinen innovativen Ansatz im Umgang mit den Herausforderungen des Klimawandels.
- Text: Dietmar DUMLICH
© Sherborne Abbey
Laura Gaul
Jil Steyer